Neurodermitis und Ekzeme

By Hella Hergel

Juckreiz ohne Ende – gibt es Möglichkeiten der Heilung?
Was ist Neurodermitis?

Der Begriff ist vor langer Zeit gewählt worden, als man noch dachte die Symptome sind durch Nervenentzündungen begründet. Heute spricht man von einem atypischen Ekzem, d.h. übersetzt krankhaft veränderte Haut ohne ersichtlichen Grund. Es gibt eine „echte“ Neurodermitis, die häufig bereits im Säuglingsalter beginnt. Sie entsteht durch eine fehlerhaft ausgebildetes Ektoderms in der Schwangerschaft. aus diesem Ektroderm wird in der weiteren Entwicklung die Haut und die Nerven gebildet. Damit ist die Stressanfälligkeit der Haut erklärt. Bei diesen Menschen ist auch die Fettverdauung durch einen Enzymdefekt erschwert und das macht eine trockene anfällige Haut. Charakteristisch ist für diese Form die Ausdünnung der Augenbrauen, eine doppelte Lidfalte und eine Weißfärbung bei Kratzern. Bei einer gesunden Haut entstehen rote Streifen nach einem Kratzer.
In der Naturheilkunde sind nur 1% der Fälle eine „echte“ Neurodermitis, die anderen 99% sind Verlegenheitsdiagnosen.

Ist Neurodermitis heilbar?

Mit Vorgehensweisen der Naturheilkunde kann man positiv auf die Neurodermitis einwirken. Oft gelingt es sie ganz zum Stillstand zu bekommen. Allerdings bleibt bei ca. 1% der Fälle eine genetisch bedingte Schwachstelle bestehen. In den anderen 99% ist ein beschwerdefreier Zustand zu erreichen. Zu nächst muss man heraus finden wodurch die Erkrankung begründet ist. Durch Laboruntersuchungen kann man die Ursache herausfinden.  Beim Stoffwechsel und damit meint man nicht die Verdauung der Nahrung, werden immer auch „Abfälle“produziert. Diese Abfallprodukte werden über die Leber entgiftet und entsorgt. Ist die Leber dazu nur unzureichend in der Lage, ruft dies die Ausleitungsreaktion über die Haut hervor. Die Ursache ist fast immer der Zustand des Darms. Der Darm hat ca. 30.000 Quadratmeter Oberfläche zur Aufnahme der wichtigen Vitalstoffe, die der Körper zum Funktionieren braucht. Wird diese Oberfläche, an der das Mikrobiom (Darmflora) angesiedelt ist, zu sehr gereizt, springt unser Immunsystem an und wird zu stark belastet. Amalgambelastung, Antibiotika, Zusatz- und Konservierungsstoffe sowie minderwertige Nahrungsmittel zerstören dieses  Mikrobiom. Häufig entstehen in der Folge der Reizung Unverträglichkeiten von gesunden Nahrungsmitteln. Im fortgeschrittenen Zustand entstehen Laktose-, Fruktose und Histaminintoleranzen!

Welche Vorgehensweise bietet hier die Naturheilkunde?

Zuerst muss der Darm in Ordnung gebracht werden. Hierzu gibt es Laboruntersuchungen und anschließend darauf angepasste Behandlung mit naturheilkundlichen Heilmittel.

Sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorhanden, können auch diese im Labor aufgezeigt werden. Diese müssen dann vorübergehend gemieden werden. Mit der Bioresonanztherapie kann man diese Unverträglichkeiten löschen und die Karenz verkürzen. Zur schnellen Linderung kann man Vitamin C – Hochdosis Infusionen kombiniert mit Eigenblut, Schlangengiftenzymen u.ä. einsetzen.
Wichtig ist, die fehlenden Vitalstoffe wie z.B. Zink, Selen und Glutathion einzunehmen bis der Darm wieder in der Lage ist diese aus der Nahrung aufzunehmen.

Liegen Schwermetallbelastungen vor, dann müssen diese ausgeleitet werden! Schwermetalle werden leider viel zu sehr unterschätzt. Sie sind bei Allen zu finden und oft Ursache für chronisches Leiden. Leider ist der Test auf eine Schwermetallbelastung relativ teuer. Deshalb scheuen sich viele Patienten die Untersuchung machen zu lassen. Nichtsdestotrotz ist es sehr wichtig! In unserer Umwelt begegnen wir ständig giftigen Schwermetallen. Abgase, Industrieemisionen, Schwermetalle im Fisch und anderen Meeresfrüchten. Was man kaum bedenkt: In vielen Medikamenten sind giftige Metalle verarbeitet. Diese Schwermetalle sind Therapieblockaden, die eine Behandlung deutlich erschweren. Sehr wirksam sind Infusionen, die diese unerwünschten Metalle binden und über die Nieren ausscheiden.

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